Aus der Reihe „Kirchweihfeste“: Die Kirchweih in der neuen Heimat am Beispiel des Ortsverbandes Albstadt

Die Kirchweihfeste in der alten Heimat der Batschka, des Banats, Syrmien, Slawonien, Ofener Bergland usw. hatten je nach Ortsgemeinde unterschiedliche Bräuche, aber im Großen und Ganzen war die „Kerwei“ überall ähnlich.

In Deutschland hat sich innerhalb der donauschwäbischen Landsmannschaft ein Mix aus verschiedenen Kirchweihbräuchen entwickelt. Je nach dem welche Heimatortsgemeinde im jeweiligen Kreisverband / Ortsverband stark vertreten ist, wird in der Regel nach Bräuchen dieser ehemaligen Ortsgemeinde gehandelt. In machen Untergliederungen ist das traditionelle Jahresheimatfest mit allgemeinen brauchtümlichen, traditionellen und kulturellen Elementen der Donauschwaben versehen. So ist es zum Beispiel im Ortsverband Albstadt. Weil hier Donauschwaben aus ganz unterschiedlichen Regionen der alten Heimat leben, wurde hier schon immer ein allgemeines „Donauschwäbisches Kirchweihfest“ zelebriert. Auch die Nachkommen – also die Bekenntnisgeneration – hält an der Kirchweih mit Stolz und Freude fest. Tanz- und Trachtengruppen aus verschiedenen donauschwäbischen Verbänden und HOG´s nehmen am Kirchweihfest teil und unterstützen so die donauschwäbische Gemeinschaft.

Bilder sagen mehr als tausend Worte.

Ein Apfel mit Rosmarin auf jedem Tisch. Die Gäste werden damit symbolisch auf den Abend eingeladen.

Das Dekorations-Team leistete ganze Arbeit.

Einmarsch der Tanz- und Trachtengruppen in die Festhalle Albstadt-Ebingen

Auf der Tanzfläche durften die medizinischen Masken abgenommen werden

Auch die Jüngsten dürfen auf Mamas Arm schon dabei sein

Eröffnung der Tanzfläche

Der Kirchweihbaum wird hereingetragen

Die Trachtenträger versammeln sich um den symbolischen Kirchweihplatz

 126 total views,  1 views today